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Pressemitteilung vom 14. März 2012
Warum Vermieter ihre Gebäude vor Graffiti schützen sollten

Berlin, 14.3.2012: Die geringe Aufklärungsquote bei der Sachbeschädigung durch Graffiti
führt häufig dazu, dass Vermieter auf dem Schaden durch illegale Graffiti sitzen bleiben.
Experten empfehlen daher einen rechtzeitigen Schutz der Gebäude.
 
Aufklärungsquote 25 Prozent
In der Polizeilichen Kriminal-Statistik werden die Straftaten aufgeführt, die der Polizei
bekannt wurde. Das sogenannte "Hellfeld" steht in direktem Zusammenhang mit dem
Anzeigeverhalten der Bevölkerung. So wurden laut der polizeilichen Kriminalstatistik 2010
knapp 126.000 Sachbeschädigungen durch Graffiti gezählt. Das heißt aber nicht, dass
diese Straftaten auch aufgeklärt werden. Ganz im Gegenteil. In nur 25,4 Prozent der poli-
zeilich erfassten Sachbeschädigungen durch Graffiti konnte ein Tatverdächtiger ermittelt
werden.
 
Mehr Anzeigen oder eine verstärkte Verfolgung der Straftaten durch die Polizei verschiebt
zwar die Grenze zwischen dem Hell- und Dunkelfeld. Sie lassen aber keine Rückschlüsse
auf den Umfang der tatsächlichen Kriminalität zu. Zudem variieren die Zahlen je nach Bun-
desland ganz erheblich.